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Fasten bzw. Basenfasten

Das Fasten ist eine natürliche Fähigkeit des Körpers. Das Zuviel an Essen und Reizen ist es nicht. Es wirft unseren Körper aus der Balance. Der Kreislauf der Natur beschrieb früher unsere Fasten- und auch Vitaminperioden. Das Ende des Winters war oft eine karge Zeit - eben eine Fastenzeit, die dann der Frühlingsfrische wich. Hier wurden die Neunersuppen aus den ersten Heilkräutern gekocht (Gründonnerstag).

Noch heute liegt in der christlichen Tradition die vorösterliche Fastenzeit. Seit einigen Jahren wird das Fasten auch schulmedizinisch tief beleuchtet. Die Wissenschaftler und Ärzte trafen u.a. auf große Wirkungen hinsichtlich der Schmerzreduktion selbst bei starken rheumatischen Beschwerden, der Normalisierung des Blutdrucks und Blutzuckers, der Stabilisierung des Hautbildes und auch der emotionalen Situation sowie der Unterstützung für die Heilungsprozesse nach leichteren Operationen und während der Chemotherapie. Offensichtlich hatte sich die Natur das früher gut überlegt, uns natürlicher Weise und jährlich in ein Fasten zu versetzen. Wir haben uns dieser Naturweisheit des Fastens angepasst und einen der beiden Fasten Kurse in den Frühling vor das Osterfest gelegt. Der zweite Kurs findet im Herbst statt. Aus der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) und der westlichen Naturheilkunde ist hier ein zweiter Punkt im Jahr, wo sich unser Stoffwechsel stark umstellt, nämlich von der Dynamik des Frühlings und Sommers auf die Ruhe und Kargheit des Herbstes und Winters. Eine gute Gelegenheit, den Körper von dem oft Zuviel zu befreien und leichter durch den Herbst und Winter zu schreiten. In unserem gemeinsamen Fasten konzentrieren wir uns, ähnlich dem Dr.-Buchinger-Fasten, auf das Basische. Wir begleiten die Reinigung des Körpers durch das Fasten mit basischen Brühen und Smoothies (nach Möglichkeit aus Wildkräutern). Bereits nach 15 Stunden beginnt unser Körper beim Fasten mit der Umstellung des Stoffwechsels. Er verbraucht nun körpereigene Fettreserven, Eiweiße und „entrümpelt“ an vielen Stellen. Das kostet in den ersten Tagen des Fastens Energie und schenkt uns nach der Reinigung neue Frische und Kraft.

Cara Rasmuß (Naturheilpraxis seit 2007)

Das Fasten ist eine Ausscheidungskur, eine Reinigungskur der gesamten Körpergewebe und Säfte. Es baut die überalterten Zellen ab und regt dadurch die Neubildung von jugendlichen Zellen an. Das erklärt, warum jedes Fasten eine so ungeheure regenerierende Wirkung auf den Körper und die Seele hat.

Dr. Otto Buchinger (1878 – 1966)