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AUGENDIAGNOSE / IRISDIAGNOSE / IRIDOLOGIE

Die Augendiagnose/Irisdiagnose in ihrer heutigen Form ist etwa 160 Jahre alt.
Sie ist eine Hinweisdiagnostik: Schwächen eines Organismus oder Tendenzen zu Erkrankungen können im Auge und besonders in der Iris (Regenbogenhaut) erkannt werden (Irisdiagnose). Die Farbe, die Struktur, einzelne Zeichen, Auflagerungen oder Gefäßsituationen lassen Rückschlüsse auf mögliche Beschwerdeursachen und die Konstitution zu. Unter Konstitution verstehen wir in der Augendiagnose die Summe aller angeborenen und grundlegenden Anlagen eines Menschen.  

Neben der Iris wird also auch das ganze Auge in die Betrachtung mit einbezogen, wodurch die Bezeichnung Augendiagnose im Gegensatz zu Irisdiagnose zutreffender ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch haben sich die beiden Begriffe Iris- bzw. Augendiagnose hartnäckig gehalten, obwohl es sich um keine Diagnoseform im schulmedizischen Sinne handelt. Nur gemeinsam mit einer ausführlichen Gesprächsanamnese (Patientenbefragung), einer körperlichen Untersuchung sowie Laborergebnissen kann eine Diagnose erstellt werden.
Am zutreffendsten ist daher folgender Begriff, der für dieselbe Methode steht: Iridologie = Lehre der Iris. Für die Iridologen ist die Interpretation von Phänomenen der Iris (und ihres Umfeldes) das wesentliche Element für ein umfassendes Verständnis der Zusammenhänge im menschlichen Organismus.

Nur im Auge haben wir die Möglichkeit, einen direkten Blick auf das lebendige Bindegewebe zu werfen. Dies ist sonst nirgendwo im oder am menschlichen Körper ohne extrem aufwendige Untersuchungen (wie z. B. Gewebsentnahmen, spezielle Mikroskopien oder chemische Analysen) möglich. An unserem Sehorgan liegen die bindegewebigen Strukturen dem Betrachter bei der Augendiagnose/Irisdiagnose offen vor; sie sind sogar mit bloßem Auge bzw. mit einer Lupe oder einem Mikroskop  erkennbar. Durch Veränderungen im Augenvordergrund (wie z.B. Farbflecke (Pigmente), Aufhellungen/Abdunklungen, Gefäßzeichnungen) ist es möglich, z.B. Entzündungen, Bindegewebsschwäche oder Stauungen und deren Hintergrund sowie die Zusammenhänge zu erkennen.

In der Irisdiagnose/Augendiagnose wird die Iris wie eine Topographie (Landkarte) betrachtet, um
wertvolle Informationen zu verschiedenen Systemen des Menschen zu erhalten. In der Iris finden wir eine Widerspiegelung des Körpers mit all seinen Organen. Sie ist - so wie der Fingerabdruck eines Menschen - einzigartig.
Es ist möglich, Rückschlüsse auf das Nervensystem, die Funktionsweise verschiedener Organe oder zur Stoffwechselsituation des Körpers zu ziehen. Hinweise auf das Immunsystem, die Durchblutung oder den Mineralhaushalt werden durch die Augendiagnose/Irisdiagnose gegeben. Ein tiefer Einblick in die normalerweise verborgenen Bereiche der individuellen Erbanlagen (genetisch geprägte und familiäre Krankheitsneigungen) wird uns gewährt. So kann der/die Therapeut_in eine maßgeschneiderte Therapie bzw. ein Therapiekonzept entwerfen.

Zu Dokumentationszwecken wird bei der Augendiagnose oft ein Foto des Auges erstellt.

In unserem HeileHaus können Sie bei der Heilpraktikerin Nora Neumann die Augendiagnose bzw. Iridologie im Rahmen einer naturheilkundlichen Behandlung kennenlernen.

Termine nach Vereinbarung.
Sie erreichen Frau Neumann unter 01575 2288681 (bitte nutzen Sie auch den Anrufbeantworter) oder
schreiben Sie gerne eine Email an heilsam@posteo.de