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Schröpfen

Das Schröpfen ist eine sehr alte Behandlungsmethodik, die sich bis heute ihre Wichtigkeit und Anwendbarkeit bewahrt hat. Das Schröpfen findet sich auch in vielen Teilen der Welt wieder wie z.B. in Japan und in China (TCM) aber auch in unserer Humoralmedizin. Bekannte Ärzte wie Paracelsus, Hippokrates, Hufeland und Aschner setzten das Schröpfen in ihren Behandlungen erfolgreich ein.

Was hat das Schröpfen für Auswirkungen auf unseren Körper?

Bei Hippokrates ist nachzulesen, dass der Sinn des Schröpfens darin besteht, schlechtes oder gestautes Blut zu entfernen. Er bezieht sich dabei auf das blutige Schröpfen, den Mikroaderlass als Ausleitung. Wir werden uns im Folgenden dem unblutigen oder auch trockenen Schröpfen, dem Ableiten zuwenden, das auch bei uns in der Praxis (Brigitte Schulze Physiotherapeutin, Cara Rasmuß TCM - www.rasmussverlag.com) erfolgreich Anwendung findet.
Beim Schröpfen wird ein Reiz auf eine bestimmte Reflexionszone oder einen schmerzenden Bereich ausgeübt, der durch das Aufsetzen des Schröpfglases (Erzeugung eines Unterdruckes) entsteht. Nach unserer Erfahrung wird das Schröpfen als ein angenehmer, deutlich spürbarer Reiz bzw. Massage von dem behandelten Menschen wahrgenommen. Schröpfen wirkt dabei auf unterschiedlichste Strukturen und Systeme in unserem Körper ein: Muskeln, Gelenke, Verdauungsorgane, Blutzirkulation, Lymphsystem, Nervensystem.

Besonders beliebt ist das Schröpfen bei (ernsten) Verspannungen und Schmerzen z.B. im Nacken- und Schulterbereich. Auch bei Beschwerden des unteren Rückens und bei stressbedingten Verspannungen an der Wirbelsäule, Spannungskopfschmerzen sowie muskulär/faszial bedingten Schmerzen des Brustkorbes findet das Schröpfen gemeinsam mit entsprechenden Ölen seinen entspannenden Einsatz in unserer Praxis im HeileHaus und in Berlin Pankow.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung des Schröpfens auf das Immunsystem des Körpers durch das Aufsetzen der Schröpfgläser auf die Reflexzonen am Rücken. Erfolge verspricht das Schröpfen bei Verstopfung, chronischem Husten und Verschleimung sowie Lymphstauungen.

Durch seine vitalisierende Durchblutungswirkung und Anregung der Ableitung ist durch das Schröpfen auch eine Stärkung und eventuell sogar Straffung des Bindegewebes möglich.
Natürlich, und wie wir alle wissen, ist es oft nicht nur das Schröpfen allein sondern eine Umstellung auch in anderen Lebensbereichen, die zu einer bleibenden, erfreulichen Veränderung in unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden führen.