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Yoga

In Deutschland praktizieren ca. 5 Millionen Menschen Yoga. Obwohl alle diese Menschen Yoga üben, machen nicht alle das gleiche bzw. haben nicht alle das gleiche Verständnis vom Yoga. Die Auswahl des bevorzugten Yogastils ist eine sehr individuelle Sache, die nicht zuletzt auch viel vom Yoga Lehrenden abhängt.

Yoga ist bereits einige Tausend Jahre alt. Ursprünglich war die Praxis im Yoga vor allem auf die Meditation ausgerichtet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Yoga weiter. Es entstand z.B. mit dem Hatha Yoga eine Form des Yoga, die stärker körperliche Aspekte integriert. Und das aktuelle Angebot zum Yoga umfasst das gesamte Spektrum vom Yoga mit Fokus auf Entspannung und Stressmanagement bis zum sportlich aktivierenden Fitnesstraining. Daneben gibt es auch noch spezielle Formen des Yoga wie z.B. Lach-Yoga oder Sun-Yoga. Das kann dann schon mal recht unübersichtlich werden, wenn man einen passenden Yogakurs für sich sucht und wissen möchte, worum es in den angebotenen Kursen eigentlich geht.

Die Essenz vom Yoga wurde von dem indischen Weisen Patanjali in den Yoga Sutren zusammengefasst. Die Yoga Sutren sind ein Standardwerk zum Yoga, auf das sich die meisten Yogarichtungen beziehen. Patanjali lebte vermutlich im 2. Jahrhundert n.C. „Yoga ist das Zur-Ruhe- Kommen der kreisenden Gedanken“. Damit gemeint sind all die Gedanken, die uns jeden Tag durchfluten: unsere Ängste, Befürchtungen, Bestrebungen und Wünsche. Gelingt es dem Yoga Praktizierenden seine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen, dann kann er sein wahres Wesen entdecken. Und dieses Wesen besteht gemäß den Erfahrungen der Yogis in „Sein, Wissen und Glückseligkeit“. Eine verlockende Aussicht – nur stellt sich die Frage, wie man dahin kommt. Auch die Antwort bleibt Patanjali in seinem Werk über Yoga nicht schuldig. Er beschreibt einen achtgliedrigen Yoga Pfad, auf dem der Yoga Praktizierende Selbstverwirklichung erreichen kann: Einhaltung von moralischen Leitlinien und Enthaltsamkeiten, Rückzug der Sinne, Atemübungen, Konzentrationsübungen, Körperübungen, Meditation und am Ende steht die Selbstverwirklichung. Soweit der Ausflug in die Geschichte.

Im HeileHaus praktizieren wir einen meditativ kraftvoll fließenden Yoga: TriYoga®. TriYoga ist ein vollständiger Yoga, der auf den alten Grundsätzen des Yoga basiert und speziell auf die Bedürfnisse des modernen westlichen Menschen angepasst wurde. Der Fokus liegt in diesem Yoga Unterricht auf den bekannten Körperübungen, die durch Atem- und Konzentrationsübungen ergänzt werden. Im TriYoga bewegt sich der Praktizierende anmutig mit wellenförmigen Bewegungen der Wirbelsäule von Pose zu Pose. Ab und zu verweilt er in einer Stellung, um dann wieder meditativ sanft die Bewegung aufzunehmen und in die nächste Pose zu fließen, getragen von seinem Atem. Konzentriert bis in die Fingerspitzen, wo die Hände Mudras bilden, kann der Yoga Praktizierende so in ein tiefes Flowgefühl eintauchen.

TriYoga steht für die Einheit von Bewegung, Atmung und Konzentration, oder wie man im Yoga sagt: Asana, Pranayama und Mudra. Yoga praktiziert in dieser Einheit lässt einen tief eintauchen in den gegenwärtigen Moment, lässt die Gedanken mehr und mehr zur Ruhe kommen und ein Erlebnis des inneren Einklangs entsteht. Das ist Entspannung in Aktion und Meditation in Bewegung.

Die Yogakurse im HeileHaus sind für jedermann geeignet, der Lust an Bewegung hat und etwas Neues ausprobieren möchte. Im TriYoga stehen uns Modifikationen und Hilfsmittel zur Verfügung, um die Übungen an den eigenen Körper anzupassen. Mehr über TriYoga gibt es unter www.julianehaas.de.

Im HeileHaus kannst Du immer donnerstags um 18 und um 20 Uhr TriYoga mit Juliane Haas erleben.